Erik, die Schreibblockade und das Misstrauen

Heute schlage ich als Symbol für diesen blockierenden Anteil ein Inneres Kind vor, und Erik überlegt und erspürt, was das wohl empfindet.
Der kleine Erik sei überzeugt, dass es keinen Fehler beim Schreiben machen dürfe, deshalb vermeide er es. Er, der große Erik, sieht das Kind als Figur aus Glas. Das erstarrte Kind wolle nicht mit ihm sprechen, weil er ihm nicht vertrauen könne. Das fühlt sich nach einer Sackgasse, nach einem Dilemma an. Was jetzt? Ich muss die beiden in Kontakt bringen und überlege.

Alina und die Me-time

“Gönne dir Me-time und du kannst besser für andere sorgen” lese ich im Internet (Psychology.today). Das ist aus meiner Sicht dann keine Me-Time, weil es wieder eine Funktion für andere hat, so als wäre es nicht an sich notwendig und sinnvoll, sich um sich selbst zu kümmern und in die Mitte zu kommen, Eindrücke zu verarbeiten. Man braucht Zeit, nachzudenken, nachzuspüren, bei sich zu sein.

„Typisch Mann“ und was sich verändert

Aktuell bemühen sich viele Männer, nicht mehr typisch zu sein. Sie lesen Bücher, in denen steht, dass Männer gelernt haben, keine Gefühle zuzulassen und nicht mit ihnen umgehen können, und es an der Zeit ist, das zu lernen. Weil es Ihnen dann besser geht, ihre Beziehungen sich verbessern und Konflikte sich leichter lösen lassen.

Liegt das Glück in mir?

Das Glück liegt vielleicht gar nicht im Kopf und hängt nicht primär von der inneren Einstellung ab.
Es könnte sein, dass es vorwiegend davon abhängt, welche Quellen des Glücks ich im Außen habe, wie viel Verbundenheit ich spüre, wie ich am Leben teilnehme, wie eingefahren oder kreativ ich bei meinen alltäglichen Aktivitäten bin. Lasse ich mir am Tag Freiräume und Luft zum Atmen?

Die alte Schachtel…

Sollte sie mit ihrem ruhigen Dasein zufrieden sein und die Fülle im Inneren nur noch aufbewahren? Sie selbst konnte wenig tun, sie stand im Regal und hoffte, dass etwas in ihr Leben kam, das ihr eine neue Bedeutung geben würde und Freude an ihrem Dasein.

Embodiment, was bedeutet das?

Etwas wird im Body, in unserem Körper, verkörperlicht? Aber was, Gefühle, seelische Störungen, Denkmuster? Ja, das alles und noch mehr, zusammengefasst unter dem Begriff des „Selbst“. Es steht gerade hoch im Kurs, man hört und liest häufig von Selbstliebe und Selbstvertrauen. Das „Ich“ sorgt dafür, dass wir funktionieren und unser Selbst braucht Liebe, Fürsorge, Abgrenzung und vor allem Wertschätzung, es ist das, was wir sind. Im Körper.

Frauen und Hausarbeit, man lese und staune!

„Seltsamerweise arbeiten Mütter aber sogar umso mehr im Haushalt, je größer der Gehaltsunterschied zum weniger verdienenden Mann ist!, sagt Syrda. Sie vermutet, dass die Vorstlelung vom „männlichen Ernährer“ in den gesellschaftlichen Normen so tief verwurzelt ist, dass beide Partner es als unangenehm empfinden, wenn die Frau mehr verdeint. Womöglich versuchen sie, die Situation zu kompensieren – indem die Frauen sich noh mehr ums Zuhause kümmern und die Männer noch weniger.

Nach der Therapie, ein Rückblick als Märchen

Es war einmal ein Ritter, der hatte schon viele Schlachten geschlagen in seinem Leben. Im Grunde wollte er immer für das Gute kämpfen und oft war ihm das auch gelungen.

Doch der Ritter fühlte sich müde und eingeengt, irgendwie fürchtete er, seine Kraft und Stärke zu verlieren. Und das machte ihn traurig und schwermütig.

Mit Wehmut dachte er an die Zeit zurück, als er noch mit seiner anmutigen Frau und seinen Kinder in seiner Burg glückliche Tage verlebt hatte.

Aber irgendwann hatte er den Weg zurück zu seiner Burg und seinen Lieben aus den Augen verloren und so saß er nun schwer atmend auf einem Fels und stützte sich auf sein Schwert.

Christian und die Eisenkugel

Christian schaute auf das Bild, nahm diesen Lichtstrahl in sich auf und fing an zu weinen.
Die Verkrampfung löste sich, dann war da nur noch Erschöpfung. Ein gutes Gefühl breitete sich aus. Es gab nichts mehr zu sagen.

Lea fühlt sich gemobbt – eine Therapiestunde

Als Lea aus dem Urlaub wieder da ist, will sie dringend mit mir über ihre Angst vor ihrer Kollegin sprechen. Sie sitze ihr im Büro gegenüber und reagiere nicht mal mehr auf ein „Guten Morgen“, das sei unerträglich.
Sie habe Angst, dieser Ablehnung wieder ausgesetzt zu sein. Die Kollegin scheine immer schlechte Laune zu haben, weil sie unfreundlich mit ihr spreche – nur das Nötigste. Es sei nicht zum Aushalten!

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