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3.11.21

Eine Freundin schreibt mir zu der Geschichte mir der Erbse zunächst, dass sie mit diesem Bruder, wenn sie die Schwester wäre, nicht mehr in Kontakt sein wollte. Ich schreibe zurück, dass er auch der Bruder der Kindheit für mich sei, der unter der Gewalttätigkeit des Vaters gelitten habe. Darauf schreibt sie: „Wenn man die Geschichte kennt und weiß, aus welchem Leid sich diese „Macke“ entwickelt hat, dann geht einem oft das Herz auf, und es kommt Mitgefühl.“
Wenn ich an entsprechende Kindheitssituationen denke, fühle ich mich ihm nah.

Zur Situation im Zug schreibt eine andere Freundin: „Mir scheint aber, dass du nicht seine Überlegenheit – auch wenn sie dich ankotzt – benennen solltest, sondern sein Überlegenheits-Getue, denn die Überlegene bist ja du.“ Da hat sie recht!
Und weiter schreibt sie, wie sie in solchen Situationen reagiert: sie schalte sich ins Gespräch ein (wenn eine erste Mahnung nichts fruchte), etwa so:
„…ja, ich finde auch, Ihr Sohn sollte sich das genau überlegen, ob er…“. Das sorge für Verblüffung. GENIAL!
Und nach ihrer Erfahrung plustern sich Frauen und Mädchen weniger auf, sondern entschuldigen sich und reden leiser.

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